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Abrahamsfest 2011

Das Abrahamsfest-Team: Cefli Ademi, Claudia Hülsenbeck, Paul Yuval Adam und Brigitte Maske (v.l.). FOTO: NEUE WESTFÄLISCHE / ANDREAS ZOBE
Zweites Bielefelder Abrahamsfest
Menschen unterschiedlicher Religionen leben heute in Bielefeld. Unter ihnen sind Juden, Christen und Muslime in besonderer Weise miteinander verbunden; sie haben – neben dem, was sie trennt – auch viel Gemeinsames. So verbindet sie der Glaube an den einen Gott; alle drei Religionen sehen in Abraham ihren Stammvater und ein Vorbild im Glauben.
Nach dem erfolgreichen Abrahamsfest 2008 möchte dieses zweite Bielefelder Abrahamsfest den Prozess weiterführen und mit unterschiedlichen Veranstaltungen zum friedlichen Zusammenleben der Menschen in dieser Stadt beitragen.
Claudia Hülsenbeck und Brigitte Maske, zwei der Initiatorinnen des Abrahamsfestes, sind davon überzeugt, dass die Religionen einen konstruktiven Betrag zum Miteinander der Bevölkerung leisten können; vorausgesetzt, Juden, Christen und Muslime kennen ihre eigene Religion und können darüber sprechen. „Je sicherer ich mir meiner Identität bin, desto besser kann ich auf andere zugehen ohne mich in Frage gestellt zu fühlen“, erklärte Claudia Hülsenbeck zum Abschluss des ersten Abrahamfestes.
Viele Begegnungen im Rahmen des ersten Abrahamsfestes bestätigten dies. Das Gespräch und die Begegnung der Religionen fördern die Selbstvergewisserung. Bei den Tagen der offenen Kirchen, Moscheen und der offenen Synagoge geschah dies oft: in der Auseinandersetzung mit dem Anderen entdeckten viele Besucher ihr Eigenes ganz neu. „Ich habe den Eindruck, dass die Leute bei diesen Dialog-Begegnungen offener über ihren eigenen Glauben sprechen, als in den Gemeindekreisen unter sich“, sagte Brigitte Maske.

© Bielefelder Abrahamsfest 2011 :: Impressum :: Seite drucken :: 19.06.2013
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